Am Freitag, dem 27. März 2014 tauschten unsere Siebtklässler das warme Klassenzimmer gegen die feuchtkalte Außenwelt, um am Frühjahrsputz der Stadt Hilchenbach mitzuwirken. „Wir befreien Natur und Siedlung von dem Abfall, den verantwortungslose Zeitgenossen zum Teil absichtlich in die Umgebung entsorgt haben“, so hieß das Motto der Aktion. Mit von der Partie waren drei Mitglieder vom Verein für Fischerei und Gewässerschutz Ferndorftal e.V. (VFG), die zusammen mit Herrn Girod die Klasse 7a auf ihrem Müllbeutezug begleiteten. Dazu wurde die Klasse in drei Gruppen unterteilt, die jeweils einen Ferndorfabschnitt samt Uferbereichen vom Unrat säuberten. Herr Weiß (VFG) war mit der Gruppe 1 zwischen Hillnhütten und Dahlbruch, Bhf. unterwegs, Herr Girod mit der Gruppe 2 in Begleitung von Frau Meyer (VFG) im Abschnitt Hillnhütten—Stift Keppel Frau Bauer (VFG) mit der dritten Gruppe von Stift Keppel bis Hilchenbach.


Simeon Stötzel (Klasse 7a) fischt Unrat aus der Ferndorf

Styropor, Getränkedosen und –flaschen, allerlei Kunststoffmüll fand sich im Bach und am Ufer. Die Müllsäcke füllten sich zusehends.
Die anderen Klassen waren aber ebenso fleißig. Die von Frau Techert und Herrn Wilhelmi begleitete Klasse 7 b fand allerlei Unrat auf ihrer Strecke durchs Insbachtal bis nach Grund. Unter der Leitung von Frau Pruß und Herrn Husnik sammelte die Klasse 7 c Müll im gesamten Straßenbereich von Allenbach einschließlich des Schulgeländes. Besonders viel Abfall fand sich an der langen Böschung an der Haltestelle im Bereich der Lindenstraße (nähe Allenbacher Bahnhof), wo viele Schüler aus- und einsteigen. Schließlich war die Klasse 7m zunächst mit Herrn Pasternak im Wald zwischen Stift Keppel und Dahlbruch unterwegs, danach mit Frau Kolberg-Böhm im Stiftswald bis zur Allenbacher Höhe. Auch hier wunderte man sich über die Mengen, die im Laufe von vier Unterrichtsstunden zusammenkamen. Alle gefüllten Müllsäcke und auch einige ausrangierte Autoreifen fanden schließlich in einem von der Stadt Hilchenbach gegenüber dem Stiftstor aufgestellten großen Container ihren vorläufigen Bestimmungsort.


Allen Schülerinnen und Schülern der vier siebten Klassen sei an dieser Stelle für ihren tatkräftigen Einsatz gedankt. Im Sinne einer Umwelterziehung durch Konfrontation werden viele von ihnen wohl in Zukunft nicht mehr so sorglos mit der Entsorgung von Abfällen umgehen.
Horst Girod

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