Am 04.06.2019 fand die diesjährige Stationenwanderung der Klassen 8 statt. In Begleitung von Frau Bruch, Herrn Kosak und Frau Laubenbacher wanderten die Schülerinnen und Schüler bei strahlendem Sonnenschein von Birkelbach nach Helberhausen, um an vier Stationen verschiedene Habitate kennenzulernen.

Die erste Station führte uns zu den Rösper Teichen. Hier untersuchten die Schüler/innen die typische Zonierung eines stehenden Gewässers und informierten sich über die besondere Tier- und Pflanzenwelt dieser naturnahen Teiche.

Anschließend ging es zur Station 2, einem Moorbirken-Bruchwald im Schwarzbachtal, durch den der Schwarzbach fließt. Die Entstehung der Mäander sowie der Altarme des Schwarzbaches wurde hier thematisiert. Außerdem bestimmten die Schüler/innen für diesen Bruchwald typische Pflanzen wie Moor-Birke, Schwarz-Erle und Öhrchen-Weide.

Nun mussten zunächst etwa 100 Höhenmeter überwunden werden, bevor die Hochheide als nächste Station erreicht wurde. An der Station 3 ging es um die Entstehung einer Heidelandschaft durch die Rodung des unter natürlichen Bedingungen vorkommenden Buchenwaldes und die anschließende Beweidung durch Rinder, Ziegen und Schafe. Der ständige Verbiss durch die Weidetiere verhinderte eine Wiederbewaldung. Es konnten sich nur robuste, aber stark lichtbedürftige Arten wie das Heidekraut, die Heidelbeere und der Wacholder ansiedeln.

Über den Dreiherrenstein, der die Grenze zwischen den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe bildet, ging es weiter zur Station 4, einem naturnahen Rotbuchenwald.

Auf dem Weg dorthin kamen wir an tiefen Pfützen vorbei. Diese trocknen nicht aus, so dass man in ihnen viele Molche entdecken konnte, die hier ihren Laichplatz haben.

Im Hochwald informierten sich die Schülerinnen und Schülern über Besonderheiten der Rotbuche, die wegen des Besitzes von Sonnen- und Schattenblättern hier im Rothaargebirge die konkurrenzstärkste Baumart ist und daher unter natürlichen Bedingungen große Teile des Waldes in Deutschland ausmachen würde, wenn der Mensch nicht eingreifen und aus wirtschaftlichen Gründen die Fichte anbauen würde.

Nach dieser Station traten wir mit vielen neuen Eindrücken bei immer noch tollem Wetter den Weg nach Hause an.

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