Schneefiguren regen zum Klimaschutz an

„Rettet die Schneemänner“ schrieben Maike und Neele aus der Klasse 5m des Gymnasiums Stift Keppel auf ihr Plakat. Ob wir in den nächsten Jahren noch Schnee haben, können wir nicht beeinflussen, aber jeder Mensch kann Energie sparen und damit die CO2-Emmissionen, die einen erheblichen Anteil an der Erderwärmung haben, beeinflussen.

Kinder, Kunst und Klimaschutz, diese drei Ks trafen es Anfang Februar wohl am besten, als man noch auf die Schneefrauen und Schneemänner treffen konnte. Die Viertklässler  der Florenburggrundschule  und Schüler der  fünften und siebten Klasse vom Gymnasium Stift Keppel, und Fünftklässler der Realschule Hilchenbach, hatten ihre Gedanken zum Klimaschutz auf Plakate nieder geschrieben, und sie sichtbar mit Hilfe von Schneemännern im Stadtgebiet von Hilchenbach verteilt. Dass die Schneefigurenauf zentralen Plätzen standen und in der Zwischenzeit weggetaut sind, war so gewollt. Die Kinder und Jugendlichen wollten so auf den wichtigen Bereich Klimaschutz aufmerksam machen und zeigen, dass es für Jedermann möglich ist, etwas dafür zu tun. Das Thema Klimawandel wird in den Focus gerückt. Sollten es demnächst wärmere Winter und regenreichere Sommer geben (das Jahr 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881), können Schneemänner hier in dieser Region vielleicht gar nicht mehr gebaut werden.

Bei der Vorbereitung dieser Aktion waren die Schüler und Schülerinnen des Ökologiekurses der Klassen acht der Realschule beteiligt. Sie haben mit den Kindern der fünften Klassen die Plakate vorbeireitet, Schneemänner und Schneefrauen nicht nur beim alten Florenburg-Gebäude im Kirchweg in Hilchenbach, sondern auch auf dem Schulhügel oder auf der Gerichtswiese an de rWilhelmsburg gebaut. Einige der Kinder und Jugendlichen hatten die weißen Gesellen auch vor die Haus- und Wohnungstüren gesetzt.

„Wer die Aktion der Kinder und Jugendlichen unterstützen möchte, kann zwar nicht mehr nach den „vergänglichen Figuren“ schauen, aber durch das eigene Verhalten dazu beitragen, dass die phantasievollen Kreationen noch lange „gebaut“ werden Können“, betont die städtische Klimatschutzmanagerin Birgit Frerig-Liekhues das Ziel der Aktion.

Amtsblatt der Stadt Hilchenbach (Ausgabe 2/2015 vom 24. 02.2015)

 

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