Dienstag, der 04.10.2016, 6 Uhr früh: 24 Schülerinnen und Schüler der Biologie Grundkurse sowie des Biologie Leistungskurses der Q2 und zwei Lehrer, Herr Zeigan und Frau Travaligno, machen sich zur Abfahrt bereit.
Es ging zum Düsseldorfer Flughafen, von wo aus wir mit einer Eurowings Maschine nach Olbia, der viertgrößten Stadt Sardiniens, flogen. Im Bus herrschte eine allgemeine Aufgeregtheit, da jeder sich auf die bevorstehenden Tage freute.
Nachdem die Kofferabgabe und die Sicherheitskontrolle, sowie das lange Warten bis zum Boarding endlich überstanden wurde, konnte es nun losgehen.

Ohne große Turbulenzen erreichten wir nach ca. 2 Stunden Flugzeit den Flughafen Olbias. Dort wurden wir am Ausgang von unserem Busfahrer erwartet, der uns zu unserem endgültigen Ziel, dem CentroVacanzeIsuledda im Norden von Sardinien, fahren sollte. Nach einer nicht ganz einstündigen Fahrt quer durch Sardinien erreichten wir das Feriendorf, das unweit der Stadt Cannigione liegt. Dort gibt es neben den Mobile Homes auch Stellplätze für Camper, egal ob mit Wohnwagen oder Zelt, sowie andere Häuser, in denen man wohnen kann.
Daraufhin wurde der erste Tag dafür genutzt, die Mobile Homes zu beziehen und sich im Feriendorf umzusehen. Insgesamt wurden 8 dieser kleinen Hütten für uns bereitgestellt, in denen meistens 4 Personen zusammen wohnten. Es gab zwei Räume mit jeweils zwei Betten oder einem kleinen Doppelbett, eine Sitzecke mit Tisch und eine kleinen Küchenzeile, sowie eine kleine Toilette mit Dusche. Außerdem mussten wir uns selbst verpflegen, was Dank dem kleinen Supermarkt im Dorf und den mitgebrachten Lebensmitteln aus Deutschland kein Problem darstellte, zudem gab es ein leckeres Restaurant, in dem jeder zumindest einmal essen war. Circa 30 Meter von unseren Mobile Homes entfernt lag einer von insgesamt drei Stränden des Feriendorfes, den alle schon am ersten Tag zusammen aufsuchten. Dort konnte man Volleyball spielen, im warmen, hellblauen Meerwasser schwimmen gehen, Bilder machen oder sich einfach nur sonnen.
Am zweiten Tag trafen wir uns um 14 Uhr am nahegelegenen Strand etwas außerhalb des Feriendorfes, um in Gruppen eine sogenannte Küstenwerkstatt anhand eines kleinen Wettbewerbes zu bearbeiten. Insgesamt beinhaltete diese 18 Fragen und 3 Versuche, wovon man 10 Fragen beantwortet und einen Versuch gemacht haben sollte. Danach hatten wir den ganzen Tag zur freien Verfügung.
Am dritten Tag trafen wir uns morgens, um den Tagesablauf zu besprechen. Da der eigentlich geplante Programmpunkt, der Besuch einer Schildkrötenstation, leider entfallen musste, beschlossen wir spontan, mit Frau Travaligno nach Cannigione zu laufen. Nach ca. 45 Minuten Fußweg erreichten wir die beiden dort gelegenen Supermärkte, wo jeder noch einmal für die nächsten Tage vorsorgte. Viele nutzten die Zeit, um in kleinen Lädchen Souvenirs zu kaufen oder sich die Küste anzugucken. Später dann trafen wir uns beim dorfeigenen Tauchcenter, das gleichzeitig auch die Möglichkeit bot, sich in der Freizeit Surfbretter, Boote oder Kanus auszuleihen. Schnorcheln stand im Programm. Da für diese Aktivität etwa 2 Stunden eingerechnet wurden, wurden wir zuerst in 2 Gruppen aufgeteilt und dann an die jeweiligen Gruppen Neoprenanzüge verteilt, damit man im Wasser nicht unterkühlte. Bevor es dann, ausgerüstet mit Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen, in die am Tauchcenter gelegene kleine Bucht ging, wies Herr Zeigan uns darauf hin, wonach wir im Wasser Ausschau halten sollen. Tatsächlich konnte man viele verschiedene Meeresbewohner entdecken, so zum Beispiel viele Seeigel, einen Schlangenstern, oder verschiedene Fischarten. Begleitet wurden wir vom Personal des Tauchcenters, die uns während der gesamten Zeit immer wieder Tiere zeigten und darauf achteten, dass niemand in Seenot geriet.
Am Vormittag des vierten und letzten Tages trafen wir uns vormittags am Strand, um für den geplanten Bunten Abend einen Tanz zu üben und dann auch dort aufzunehmen. Danach hatten wir wieder Zeit zur freien Verfügung, die viele noch einmal zum Sonne tanken nutzen. Um 14:45 versammelten wir uns dann erneut am Tauchcenter, denn wir gingen wieder schnorcheln. Diesmal jedoch nicht am Feriendorf, sondern in einem Naturschutzgebiet, das wir mit dem Boot in circa 30 Minuten Fahrzeit erreichten. An einer tollen Küste wurden wir dann von zwei Herren des Tauchcenters ins türkise Wasser begleitet. Die beiden zeigten uns die gesamte Bucht. Wieder konnte man viele verschiedene Fische sowie einen Oktopus beobachten. Nach circa 1 ½ Stunden im Wasser ging es dann zurück ins Feriendorf. Den letzten Abend nutzten wir, um zusammen essen zu gehen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Generell kann man sagen, dass es während der Fahrt auch neben den geplanten Programmpunkten viele schöne Erlebnisse gab. So konnten wir zum Beispiel Bekanntschaften mit einer Gruppe gleichaltriger Schweizer schließen, die gleichzeitig mit uns im Feriendorf wohnten, oder während den gemeinsamen Abenden, auch „Justin-Bieber-Partys“ genannt, als Gruppe enger zusammenrücken. Man kann sagen, dass alles in allem alles stimmte: das Gruppenklima und das gemeinsame Miteinander, von den Aktivitäten bis zu unserer Unterkunft, dem Wetter, und vor allem: den Stränden.

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