Auch Ehemalige berichten aus der Arbeitswelt


Architektur, Medizin, Sozialpädagogik, Bankwesen – im Stift Keppel informierten sich die Oberstufenschüler in der mittlerweile vierten Berufsbörse über mögliche Zukunftsperspektiven. Aus 20 unterschiedlichen Arbeitsfeldern suchten sie sich drei Vorträge aus, in denen Berufserfahrene über ihren Alltag sprachen.

„Die Schüler sollen Informationen bekommen: Was erwartet mich beispielsweise im Studium? Welche Möglichkeiten eröffnen sich?“, sagte Lehrerin Kristina Ermert. Sie organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit ihrem Kollegen Jörg Danger. „Hier bekommen die Schüler Infos aus erster Hand“, sagte Danger. Laut ihm ergänze die Berufsbörse die Sprechstunde der Bundesagentur für Arbeit. Die Jugendlichen sollten am Ende ihrer Schulzeit eine Entscheidung treffen können. Auch Schulleiter Dr. Jochen Dietrich sagte: „Es geht nicht immer darum, wie viele ein Einser-Abitur machen. Die Schüler sollen erfolgreich ins Leben starten, ihren Weg finden.“

Auch viele ehemalige Schüler des Gymnasiums berichteten aus der Arbeitswelt. Unter anderem Tobias Roth und Pia-Lynn Kurtz von der Sparkasse Hilchenbach. „Vielleicht können wir den einen oder anderen motivieren, sich für das Bankwesen und die Wirtschaft zu interessieren“, sagte der Auszubildende. Tobias Wilsmann von der Firma Data-Sec warb für die Berufsausbildung und das Studium im Bereich Informatik. Er selbst lernte seinen jetzigen Auszubildenden bei der vergangenen Berufsbörse kennen.

Auch viele Schüler waren von der Berufsbörse angetan. Lars Stein sagte zum Vortrag der Sparkasse Hilchenbach: „Es war sehr informativ. Ich spiele mit dem Gedanken, mich bei der Sparkasse zu bewerben.“ Lucas Cruz Fernandez gewann in der Volkswirtschaftslehre und im Finanzwesen neue Einblicke. Romy Schreiber informierte sich über Psychologie und „welche Möglichkeiten es gibt, an das Studium ran zu kommen“.

Ina Carolin Lisiewicz, Westfalenpost, 26.09.2015

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