Die Klassenfahrt der Klasse 10c nach Ortenberg 2026
Montag: Nach einer knapp fünftstündigen Busfahrt kamen wir bei schönstem Sonnenschein (der uns glücklicherweise die ganze Woche über begleiten sollte) mit unserem Reisebus an unserem Zielort, dem Schloss Ortenberg in der gleichnamigen Gemeinde in Baden-Württemberg an. Unser mutiger Busfahrer brachte uns dabei so weit an das Schloss heran, wie es der serpentinenartige Aufstieg zuließ; die letzten Meter bewältigten wir zu Fuß. Das Schloss bot nicht nur eine atemberaubende Aussicht auf die Umgebung, wir hatten auch das Glück, dass wir ganz oben im Schloss untergebracht worden waren, wo sich mit Abstand die schönsten Zimmer der ganzen Jugendherberge befanden. Nach dem Einchecken erkundeten wir das Schloss und den Innenhof und nahmen die ersten Freizeitaktivitäten wahr. Der Tag mündete schließlich in einem gemeinsamen Abendessen in unserem eigenen Aufenthaltsraum.
Dienstag: Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir eine GPS-Schatzsuche. Mithilfe eines Outdoor-Experten mussten wir in kleinen Gruppen verschiedene Koordinaten mit einem GPS-Gerät finden, die uns umgebenden Weinberge und Waldwege ablaufen und Fragen beantworten. So lernten wir nicht nur den Umgang mit dem GPS-Gerät kennen, sondern auch noch die Umgebung rund ums Schloss. Mit vereinten Kräften konnten wir den Schatz finden und uns über eine kleine Überraschung freuen. Am Mittag ging es dann erneut für die Klasse los auf eine kleine Wanderung zu einem örtlichen Aussichtsturm, wo wir die schöne Aussicht rund um Ortenberg genießen und sogar bis nach Frankreich blicken konnten. Auf dem Weg ins Dorf trafen wir plötzlich auf zwei Hausziegen, die mit ihren Besitzern ihren täglichen Spaziergang unternahmen, sowie einen bekannten Lauf-Influencer, mit dem sich ein paar von uns direkt ablichten ließen. Im Dorf angekommen, hatten wir dann noch etwas Zeit, um uns umzusehen, bevor es wieder zurück zum Schloss und somit auch zum Abendessen ging. Am Abend nutzten wir die Zeit, um ein Gemeinschaftsspiel zu spielen. Somit ging ein schöner zweiter Tag zu Ende.
Mittwoch: Wir mussten etwas früher aufstehen, da wir um 9 Uhr mit dem Bus nach Straßburg gefahren wurden. Dort erhielten wir eine einstündige Führung per Bus, bei der wir viel über die Stadt und ihre Vergangenheit erfuhren. Anschließend konnten wir uns aufteilen und hatten Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und etwas zu Mittag zu essen. Um 14 Uhr machten wir schließlich eine Bootstour durch die Kanäle Straßburgs (bei wunderschönem Sonnenschein!). Dabei konnten wir die „Hauptstadt Europas“ vom Wasser aus betrachten und weitere interessante Informationen über Straßburg sammeln. Nach der einstündigen Bootstour hatten wir noch einmal Freizeit, in der wir durch die Straßen schlenderten und Souvenirs kauften. Um 18 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg zur Jugendherberge und aßen noch etwas zu Abend. Anschließend spielten wir wieder gemeinsam mit der ganzen Klasse ein Spiel, bei dem unter anderem fünf arme Seelen Herrn Werner vom Innenhof bis zum Gemeinschaftsraum tragen mussten.
Insgesamt hatten wir einen sehr schönen und abwechslungsreichen Tag.
Donnerstag: Am letzten Tag vor der Abreise ging es in den Europa-Park in Rust - Deutschlands größten Freizeitpark. Den Ausflug hatte sich unsere fleißige Klasse durch mehrere selbst organisierte Waffelverkäufe in den letzten anderthalb Jahren eigenständig finanziert. Bei einer Reise durch Europa bot sich die Möglichkeit, sowohl kulinarische Erlebnisse zu genießen als auch verschiedene Adrenalinkicks zu erleben. Von Kinderkarussells und gemütlichen Bootsfahrten bis hin zu Achterbahnen mit sieben Loopings und etlichen Schrauben war für jeden etwas dabei. Nach einem langen Tag fuhren alle glücklich und zufrieden zurück zum Schloss, doch für die abendliche Disco in einem ehemaligen Pferdestall des Schlosses war natürlich immer noch genug Energie da. Alles in allem also ein erfolgreicher und wunderschöner Tag für alle!
Freitag: Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück im Schloss räumten wir die Zimmer und ließen uns von unserem Busfahrer unten im Ort abholen. Die Rückreise verlief ohne Komplikationen und zwischen kurzen Nickerchen, Serien und Ratespielen vergingen die fünf Stunden wie im Flug. Zurück bleiben vor allem schöne Erinnerungen an eine Woche voller eindrücklicher Erlebnisse mit besonderen Menschen.
Die Klasse 10c