SOKOM - Elternarbeitsgruppe

 

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Solidarisch, Ohne Angst, Konflikte lösen, Ohne Gewalt, Miteinander"

Grundgedanken 
 
 
 
 

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   Grundgedanken


Positive Verstärkung: Schüler spielen, lernen, arbeiten, machen (sich) Konflikte bewusst; Klassen- und Fachlehrer achten bewusst auf Maßnahmen zur Umsetzung der genannten Grundgedanken, suchen selber neue geeignete Gelegenheiten (siehe "Gewaltprophylaxe" - Entwicklung eines Stufenkonzepts). Durch Verstärkung und Begleitung der kontinuierlichen pädagogischen Zusammenarbeit von Lehrern und Eltern innerhalb und außerhalb des Unterrichts wächst ein aufmerksames Verständnis füreinander und wird es zunehmend (wieder) selbstverständlich, faires Miteinander zu (er)leben.

Eltern gestalten verstärkt auch die Elemente des Schullebens mit, ihre Kontakte untereinander sollen dafür und dadurch intensiviert werden (siehe Arbeitskreis SOKOM). (Mit)Schüler übernehmen Verantwortung, sind in die Maßnahmen eingebunden (siehe Moderatorenmodell).

 

 

 

Elemente

      I. Moderatorenmodell

(MoMo)

    • Das Moderatorenmodell geht aktiv vor, anders als das reaktive Streitschlichtungsprojekt.
    • Moderatoren (MoMos) sind ausgebildete Schüler/innen, die eine feste Klassenbetreuung übernehmen, am Klassenleben teilnehmen (Wandertage, Sportfeste,...) und sich präventiv und eingreifend um Konfliktregelung bemühen.
    • Als MoMos werden Schüler/innen der Jg. 9 innerhalb eines Schuljahres ausgebildet.
    • Die Ausbildung umfasst verschiedene Bereiche: Konflikttheorie, Kommunikation, Moderation, Körpersprache, konkrete Partneraktivitäten.
    • Eine Klasse wird von zwei bis drei MoMos betreut.
    • Die Moderatorenbetreuung beginnt in der Jg. 5 und endet spätestens nach der Jg. 7.
    • Die MoMos werden für ihre Arbeit in den Klassen grundsätzlich beurlaubt. Klassen- bzw. Fachlehrer sind bereit, Stunden für die Moderatorenarbeit abzugeben.

Unsere Ziele:

Wir wünschen unseren Kindern und Schülern,

  • dass sie in einer Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens und Miteinanders, geprägt von Toleranz gegenüber anderen, lernen können;
  • dass sie sich gemäß ihrer jeweiligen Interessen und Begabungen entwickeln können;
  • dass sie lernen, angstfrei und konstruktiv mit Konflikten umzugehen;
  • dass Opfer geschützt und Tätern Hilfen angeboten werden.

Deshalb arbeiten wir in diesem Projekt zusammen und bieten Eltern, Lehrern und Schülern unsere Hilfe an. Die Veranstaltungen wurden teilweise vom Förderverein und teilweise von der Schulkasse gesponsert.

Unsere Aktionen

Initiierung von unterrichtsbegleitenden Maßnahmen zum sozialen Lernen

  • Einsatz der Momos in Jg. 5 und 6 (Ausbildung durch Herrn Rahmer)
  • Durchführung eines Anti-Mobbing-Trainings in Jg. 7 (Herr Ginsberg vom Kommissariat Vorbeugung)
  • Durchführung eines Seminars mit den Rothaarscouts in Jg. 7
  • Angebot eines geschlechtergetrennten workshops „Selbstbehauptungsstrategien für Jungen und Mädchen“ in Jg. 8 (Herr vom Hagen vom Kriminalkommissariat Vorbeugung und Frau Würtz)

 

Informations- und Gesprächsangebote für Eltern, mit externen Referenten

  • „Mobbing“ (Herr Gödde, Schulpsychologische Beratung Meschede)
  • „Mobbing und Gewalt“ (Herr Kindler, Lehrer und Autor einschlägiger Bücher)
  • „Eltern und Medien“, „Gewalt auf Handys“, „Mobbing im Internet“ (Herr Heimann, Kommissariat Vorbeugung)

 

Arbeit an Schulprogramm und Schulentwicklung, Entwicklung der Arbeitsgruppe

  • Anregung zum Eltern-Lehrer-Gesprächskreis zum Thema „Erziehung“
  • Erarbeitung eines Konzepts „Gewaltprophylaxe“ für Jg. 5-8
  • Erarbeitung eines Konzepts „Umgang mit Mobbingverdacht“, Maßnahmen der Schule/Lehrer
  • Anregung Pädagogische Konferenz zum Thema „Mobbing und Gewalt“ (Herr Wolfgang Kindler) und „Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern“ (Frau Kreter)
  • Ausarbeitung eines Informationsflyers, Infostand bei verschiedenen „offenen“ Angeboten der Schule
  • Workshop der Sokom Gruppe mit Schulreferat des Kirchenkreises (Frau Dzaak, Frau Viehmann)

Helene Schlüter, August 2010




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