Vom 13.04-17.04. fand für die Schüler der 8. Klassen des Gymnasium Stift Keppel zum ersten Mal der Schüleraustausch nach  Steenvoorde in Nordfrankreich statt.

Letztes Jahr im Dezember waren die Franzosen der Partnerschule Notre Dame de Lourdes bereits zu Besuch im Siegerland, weshalb die Keppler Schüler sich auf das Wiedersehen umso mehr freuten. Angekommen in Steenvoorde, wurden die Schüler und die Lehrerinnen Frau Ranisch und Frau Maaß herzlich vom Schulleiter in Empfang genommen und anschließend in ihre Gastfamilien geschickt. Aufgrund der ländlichen Lage der Schule an der Grenze zu Belgien war es keine Seltenheit, dass einige Schüler aus Allenbach auf einem typisch französischen Bauernhof oder sogar in Belgien untergebracht waren. Am ersten Tag ging es dann in das berühmte Meeresaquarium „Nausica“ in Boulogne-sur-Mer, wo  die Schüler gemeinsam mit ihren französischen Partnern die Meeresstation erkundet haben. Beim anschließenden Picknick am Strand und einer kleinen Wanderung auf den Felswänden Cap Griz Nez und Cap Blanc Nez bei herrlichem Wetter kamen sich die deutsch-französischen Schüler allmählich näher. Am Mittwoch durften die deutschen Schüler schließlich am Unterricht des Collège ihrer Partner teilnehmen. „Die französischen Lehrer sind ganz schön streng“, bemerkten einige der deutschen Austauschpartner. Das Highlight der Fahrt war schließlich der Ausflug nach Bergues, wo sich die Schüler auf die Spuren des Kinofilms „Willkommen bei den Scht’is“, welcher dort gedreht worden ist, begeben haben. Die  Keppler Schüler haben einige Schauplätze des Films besichtigt, Filmszenen nachgespielt, einige kleine Redewendungen auf sch‘ti an die Hand bekommen und nicht zuletzt den berühmt berüchtigten Maroilles-Käse probieren dürfen. Am Freitag hieß es dann „au revoir“ für die deutschen Schüler: Durch die intensive Zeit in Frankreich hatten diese ihre Austauschpartner und Familien sehr ins Herz geschlossen. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich der erste Austausch für die Schüler des Gymnasium Stift Keppel mehr als gelohnt hat. Nicht nur sprachlich haben sie „endlich“ die französische Sprache auch einmal in einer realen Situation anwenden können. Darüber hinaus haben sie auch Freundschaften über die Grenzen hinaus geschlossen. Ein Schüler hält fest: „Jeder, der die Möglichkeit hat, an einem solchen Austausch teilzunehmen, sollte sie nutzen. Ich habe tolle Erfahrungen gemacht.“ 

 

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