Montag, 8.9.2014
Am Montag standen alle 26 Schüler der Klasse 9B mit ihrem Klassenlehrer Herrn Danger in Begleitung von Frau Ermert pünktlich um 08.20 Uhr bereit am Stiftstor und warteten mit ihren Koffern und Eltern auf den Bus.
Als dieser ankam, verabschiedeten wir uns und konnten voller Vorfreude auf die fünf Tage lange Fahrt nach Berlin in den Bus einsteigen.
Dort angekommen,

wurden wir in das Citystay Hostel eingeführt und konnten unsere Zimmer beziehen. Wir hatten ca. eine halbe Stunde Zeit, bis wir fertig angezogen vor dem Hostel stehen sollten, da wir in die Jugenddisco "Matrix" fahren wollten Für die meisten Mädchen ein Schock, da sie nur eine halbe Stunde Zeit hatten.
Nach der U-Bahn-Fahrt zur Disco kamen wir an und konnten ca. vier Stunden bis um Mitternacht fröhlich tanzen und in den Geburtstag eines Mitschülers hineinfeiern. Die Laune war sehr gut und viele haben sehr lange getanzt und gefeiert. Andere wiederum saßen hauptsächlich mit den überteuerten Getränken am Rand und beobachteten das ganze Geschehen oder schlossen neue Bekanntschaften mit anderen Schülern. Einige aus unserer Klasse waren sehr begeistert von dem in der Disco vorhandenen Käfig und begannen auch, darin zu tanzen :D. Alles in allem fing die Klassenfahrt sehr gut an, bis wir erschöpft im Hostel ankamen, wo wir leider feststellen mussten, dass unsere Betten sehr unangenehm quietschten.

Dienstag, 9.9.2014
Wir alle waren noch etwas müde von dem Tag davor, aber das war beim Frühstück schon vergessen.
Unsere heutigen Programmpunkte waren der Bundestag, das Kanzleramt und der Pariser Platz. Im Paul-Löbe-Haus, dem Abgeordnetenhaus neben dem Bundestag, haben wir zuerst mit Willi Brase gesprochen, dem Bundestagsabgeordneten der SPD (Foto). Nach einem Mittagessen in der Kantine folgte eine Debatte im Bundestag, der wir zugehört haben.
Der anschließende Besuch der  Kuppel war wirklich sehr schön, vor allem die Aussicht und das Wetter, was uns  diese tolle Aussicht ermöglicht hat. Nach kurzer Pause dort sind wir dann zum Pariser Platz und dem Brandenburger Tor gelaufen.  Vor dem Brandenburger Tor haben wir dann ein schönes Klassenfoto gemacht. Danach hatten wir erstmal Freizeit, wo uns Folgendes passiert ist:Vor dem Hotel "Adlon" haben wir erst bei einem Filmdreh zuschauen können und dann, als das vorbei war, wurde auf einmal ein roter Teppich ausgerollt und es kam eine ganze Truppe von Polizisten auf Motorrädern, auf welche eine Flotte schwarzer Limousinen folgte.
Aus einer  stieg dann die Königin von Dänemark aus.
Das haben wir aber erst später herausgefunden. Leute neben uns, denen es genauso ging, haben dann gemeint, wieso man denn jetzt so einen Aufstand daraus gemacht hätte und dass sie doch genauso gut mit der U-Bahn hätte kommen können ... Ups!
Schließlich folgte dann noch unser letzter Programmpunkt dieses Tages, das Bundeskanzleramt, welches wirklich beeindruckt hat. In Hinsicht auf die Größe und dass wir da waren, wo sich fast täglich unsere Bundeskanzlerin aufhält. Diese selbst haben wir natürlich nicht gesehen, aber alleine die Räumlichkeiten, wo alles genauestens durchdacht war, waren beeindruckend im Hinblick auf die Farben, die Architektur, die Technik und die Sicherheit.
Es war wirklich eine sehr interessante Erfahrung, wo wir auch einiges dazugelernt haben.
Am Ende der Führung sind wir dann nur noch mit der S-Bahn von dort bis zu unserem Hostel gefahren und saßen noch zusammen in den Zimmern und haben geredet und gelacht.
Ein guter zweiter Tag in Berlin !


Mittwoch, 10.09.2014
Am Mittwoch haben wir uns früh am Morgen auf den Weg zur S-Bahn gemacht, denn unser erster Ausflug an diesem Tag waren die Berliner Unterwelten. Alle waren sehr gespannt, was uns dort erwartet. Dann ging es los. Ein Mann führte uns tief nach unten in eine Bunkeranlage, die im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg genutzt wurde. Dann ging die Führung endgültig los. Wir sahen, wie Menschen im Bunker schutz vor dem Krieg suchen sollten. Ab und zu hörte man die U-Bahnen ein- und abfahren, da sich diese direkt unter uns befanden. Wir waren also in einem Zwischenraum zwischen der Straße über uns und den U-Bahnen unter uns. Kurz mussten wir noch mit der U-Bahn fahren, um an die nächste Station zu kommen. Dann wurden wir durch zwei Schleusen in die nächsten Räume gebracht. Wir sahen dort, wie Leute gegessen, geschlafen und gelebt haben. Diesen Schutzraum durften sie jedoch nur zwei Wochen benutzen. Dann mussten sie wieder nach Hause, da viele Leute Schutz vor dem Krieg suchten. Als wir alles gesehen hatten, sind wir mit der U-Bahn zur Mauergedenkstätte Bernauer Straße gefahren. Um 11:15 Uhr hatten wir dort unseren Termin und wir bekamen erklärt, wie man sich an der Berliner Mauer verhalten musste und wie schlimm diese Lage für die Menschen war. Auch sahen wir ein Originalstück der Mauer, denn an einer Stelle stand diese noch genauso wie früher.
Unser nächster Termin war das Olympiastadion. Als erstes saßen wir auf der Zuschauertribüne von Hertha BSC. Es war ein toller Ausblick. Insgesamt gibt es über 74.000 Sitzplätze. Dann sind wir durch die Ehrenhalle zum VIP-Bereich gegangen. Für viele war es sehr interessant zu sehen, wie die Ehrengäste ihren Tag dort verbringen, und wie sie sich vom Esstisch aus ein Fußballspiel ansehen können. Auch die Sitze draußen auf der Tribüne sind bei den VIPs viel bequemer.
Anschließend das Innenleben des Stadions mit Umkleidekabine, Aufwärmhalle und Kapelle besichtigt. Die Führung fanden viele sehr interessant und man hat auch viel gesehen und erklärt bekommen, nur leider ging die Zeit sehr schnell vorbei. Für den Rest des Tages hatten wir nur noch Freizeit. Die meisten Mädchen sind zuPrimark gefahren. Die Jungs fuhren zum Berliner Hauptbahnhof, zum Hostel oder irgendwo anders hin. Bis abends 10:00 Uhr durften wir draußen bleiben. Danach mussten wir uns in unserem Hostel aufhalten. Aber schlafen sind die meisten noch nicht gegangen. Viele blieben noch lange auf. Doch alle hatten jede Menge Spaß. Dann war der Tag auch schon vorbei.



Donnerstag, 11. 9.2014

Am Donnerstagmorgen mussten wir nicht so früh aufstehen, da unser Programm erst um 10.30 Uhr begann. Als alle mit dem Frühstück fertig waren sind wir zum Berlin Dungeon gegangen. Es war für die meisten sehr gruselig und die Schauspieler waren ziemlich gut. Nach dem Dungeon sind wir dann in Richtung Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen aufgebrochen. Nachdem wir eingelassen wurden, kam dann unser Besucherführer, der früher selbst dort Insasse war.
Am Anfang der Führung hat er erzählt, dass er auf seiner misslungenen Flucht aus der DDR schwer verletzt wurde und hat uns eine Schusswunde am Bein gezeigt. Er hat auch erzählt, dass er nicht alles mit sich machen ließ und sich oft gegen die Stasi stellte. Durch seine direkte Art konnte er alles gut erklären. Heute ist er Künstler und hat seine Schuhe selbst gemacht. Sie waren golden mit einem Muster. Insgesamt war die Besichtigung sehr interessant.
Anschließend hatten wir Freizeit und mussten bis 22 Uhr wieder zurück im Hostel sein. Um 22 Uhr begann auch die Nachtruhe, aber wir durften auch danach noch auf den anderen Zimmern sein, wenn wir nicht zu laut waren. Schlafend auf unseren eigenen Zimmern waren wir dann doch ziemlich spät, da es ja der letzte Abend war.
Freitag, 12.9.2014
Eine fast schlaflose Nacht lag hinter uns, ebenso eine ziemlich aufregende und schöne Woche. Doch nun geht es wieder nach Hause.
Die letzten Stunden in Berlin brachen an. Für die meisten von uns bedeutete dies Stress, denn die Koffer mussten gepackt und die Zimmer aufgeräumt werden. Da vielen von uns einige Stunden Schlaf fehlten, war es im Bus sehr still. Viele hörten Musik, andere schliefen, wieder andere unterhielten sich leise.
Abschließend können wir sagen, dass diese gemeinsame Klassenfahrt nach Berlin wirklich gelungen war und recht viel Spaß gemacht hat.

Romina, Lena, Leah, Laura, Robin


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