Am Montagmorgen (1. April) haben wir uns um 8:00 Uhr am Stiftstor getroffen. Wir waren alle sehr aufgeregt, als wir in den kleinen Bus stiegen, den wir Dirk den 17-Sitzer nannten.

Die Fahrt war sehr lustig und aufregend. Die erste Herausforderung war es bei McDonald's auf Französisch zu bestellen. Wir sind acht Stunden gefahren und wurden bei der Ankunft in der französischen Partnerschule nett mit einem Willkommens-Café begrüßt. Wir aßen Kuchen, waren aber alle noch sehr schüchtern und redeten noch nicht viel miteinander. Gegen Abend ging es dann in die Gastfamilien, wo die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern schnell deutlich wurden, wie zum Beispiel, die Toiletten ohne Waschbecken, die Bettdecken, die unter die Matratze geklemmt sind, das Frühstück, das süß ist und ohne Teller eingenommen wird.

Am Dienstag ging es dann morgens um 8.20 Uhr weiter. Als erstes stand Backen auf dem Programm.

Während die Franzosen Unterricht hatten, bereiteten wir verschiedene Kuchen nach französischen Rezepten zu, die wir dann später am Nachmittag gemeinsam mit den Franzosen aßen. Doch erst einmal ging es für uns zum Bogenschießen. Wir schossen 28 Meter in die Höhe und probierten dabei kleine Holzklötze abzuschießen. Der Erste, der traf, war Fynn. Er durfte danach den Holzklotz als Andenken behalten.

Nach zwei Stunden ging es zurück zum Collège, um in der Cafeteria mit unseren Austauschschülern zu Mittag zu essen. Anschließend ging es in die angrenzende Turnhalle, um ein Spiel namens „Mölkky“ zu spielen. Wir spielten mit unserem Austauschpartner gegen ein anderes Team und immer so weiter. Am Ende gewannen Laura B. und ihre Austauschpartnerin Marie. Nach dem „Mölkky“ aßen wir den am Morgen selbst gebacken Kuchen. Dann ging es nach Hause in die Gastfamilien.

Am Mittwoch stand Schule und Unterricht auf dem Programm. Wir begleiteten unsere Austauschpartner den Vormittag über in deren Unterricht. Uns ist aufgefallen, dass die Franzosen weniger gut Englisch sprechen können. Sie sprechen das Englische noch ziemlich Französisch aus.

Im Anschluss an den Unterricht haben die Franzosen mit uns entweder zu Hause oder in einem Restaurant zu Mittag gegessen.

Nachmittags sind einige von uns in eine Lasergame Halle gefahren, wo wir uns in zwei Teams gegenseitig abschießen mussten. Das hat echt Spaß gemacht. Danach sind einige noch auf eine Kirmes gegangen wo wir ,,Chichi" gegessen haben. Abends ging es dann wieder in die Gastfamilien.

Am Donnerstag ging es dann sehr früh los. Wir sind nämlich 1/2 Stunden mit dem Bus in die Stadt Brügge gefahren. Dies ist eine sehr schöne und mittelalterliche Stadt in Belgien. Wir haben dort eine Bootsfahrt zwischen schönen Sehenswürdigkeiten gemacht.

Dies war der perfekte Ort für schöne Fotos !!! Danach haben wir ein schönes Picknick gemacht und unsere Baguettes gegessen. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen shoppen gehen und Souvenirs kaufen. Leider haben sich ein paar Gruppen verirrt, die wir dann suchen mussten. Am späten Nachmittag sind wir wieder in Steenvoorde angekommen und sind für zwei Stunden in die Gastfamilien gefahren. Am letzten Abend haben wir eine Abschiedsfeier in der Schule gefeiert.

Die Franzosen haben für das Essen gesorgt, sodass wir eine Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise hatten. Der Direktor und die Eltern waren auch da. Wir aßen, tranken, sangen und tanzten viel. Gegen halb elf war die Veranstaltung dann auch zu Ende und wir schliefen das letzte Mal in unseren Gastfamilien. Am Freitagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Einige mussten weinen, da der Abschied ziemlich schwerfiel. Als wir dann aber wieder im Bus saßen, wurde es wieder sehr lustig und die Tränen waren vergessen. Nach 8 Stunden Fahrt erreichten wir dann heil und glücklich Stift Keppel.

Lara Freudenberg, Alina Irle, Leonie Werner (8c) und Elisa Kies, Jana Tenspolde, Jana Schunk (8b)

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